Urban Agriculture und das Tierschutzgesetz

Urban Agriculture und das Tierschutzgesetz

Urban Agriculture dreht sich primär um den Anbau von Gemüse und anderen Nutzpflanzen. Doch wer ökologisch denkt, wird auch der Tierwelt die angemessene Anerkennung erweisen müssen. Als Gärtnerin oder Gärtner schätzen wir den Wert der Regenwürmer und sind glücklich, wenn wir den Mist von Pferden oder Hühnern über das Gemüsebeet streuen können. Eine spezielle Attraktion ist es, wenn Wollschweine das nächste Feld in der Fruchtfolge pflügen, oder wenn eine Gruppe Schafe das angrenzende Wiesland mäht. Selbst wenn dies nur befristete Aktionen sein mögen, lohnt es sich allerdings, die Verordnungen des Tierschutzgesetzes zu kennen und das kantonale Veterinärsamt zu informieren. Sie helfen gerne, die Telefonanrufe besorgter Stadtbewohner im voraus zu vermeiden.

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claim the street for your sheep !

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Das zunehmende Interesse für Urban Gardening ist erfreulich, zeigt es doch, dass gefüllte Supermarktregale allein nicht das Gelbe vom Ei sind. Was fehlt, ist die Beziehung zu den Menschen und zur Welt, die gefüllte Regale überhaupt möglich machen. Der wöchentliche Gang zum Gemüsemarkt ist deshalb für viele ein Highlight im urbanen Alltag und richtig cool ist, wer den geladenen Freundinnen Cherrytomaten aus dem kollektiven Quartiergarten auftischen kann.

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Türöffner – zu was für eine Welt?

Türöffner – zu was für eine Welt?

Die Zeitschrift Schweizer Bauer widmete das Dossier ihrer Samstagausgabe vom 15. November den Stadtgärtnern. Im Trend sind auch die englischen Ausdrücke urban gardening, urban agriculture und urban farming. Das Phänomen des urbanen Gartenbaus konkurrenziere die Schweizer Landwirtschaft nicht, schreibt der Schweizer Bauer. Im Gegenteil, sie biete den Bauern Chancen. Unter anderem als Türöffner für eine entfremdete Stadtbevölkerung, die sich der Nahrungsmittelproduktion wieder annähern will. Auch Landwirtschaftsbetriebe, die sich in Stadtnähe befinden, wie zum Beispiel der Juchhof in Zürich, nehmen eine wichtige pädagogische Funktion war. Also – und dies ist nun Stadtschnuggenlogik:

wenn ein Stadtkind einmal Schafe auf einem solchen Hof füttern durfte, wird es früher oder später Interesse für die landwirtschaftliche Tierhaltung im Allgemeinen zeigen.

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Besuch beim Besser Leben Festival in Basel

Besuch beim Besser Leben Festival in Basel

Alleine Schafe halten? Nein, das ist doch nur die halbe Freude. Wenn schon das Schaf sich gerne in der Herde sieht, dann dürfen wohl auch wir Menschen Freude an einer gemeinsamen Aufgabe haben. Wie aber finden wir uns? Zum Beispiel an Festivals:

Lasst uns vernetzen und gegenseitig kennen lernen,

dies war die Einladung des Besser Leben Festivals, das am 16. November 2014 in Basel stattfand. Könnte ja sein, dass sich dort engagierte Menschen einfinden, die an gemeinsamer Schafhaltung interessiert wären. Weiterlesen