Ein rotes Füchslein auf Reisen

Ein rotes Füchslein auf Reisen

Ein neues Coverbild ziert seit einigen Tagen die Webseite des Stadtschnuggen-Projekts. Damit setzt sich die Idee fort, dass jedes Jahr ein neuer Aspekt zum Thema Stadt & Schaf zum Verweilen einlädt. Für 2016 hat die Illustratorin Simone Bissig ein rotes Füchslein in Szene gebracht. Dass Füchse durchaus in die Städte zurückkehren, ist auf der Webseite vom Zürcher Stadtfuchs Zor nachzulesen. Dass sie vielleicht schon bald von einem Schaf durch den Stadtverkehr geführt werden, ist auf der Webseite des Stadtschnuggen-Projekts nachzulesen: www.stadtschnuggen.ch

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Gute Handarbeit will gelernt sein

Gute Handarbeit will gelernt sein

Der Winter ist die Jahreszeit, während der wir fast alle gerne wollige Kleidungsstücke tragen: Pullover, Wollsocken, Handschuhe und so weiter. Fast nichts davon ist aus handgesponnener Wolle, aber fast alles ist handgeschoren. Das heisst, es ist immer noch die Hand des Schafscherers, der die Schermaschine durch den Wollstapel führt. Schafhaltung ist Handarbeit und die Handhabung der Schafe will durchaus gelernt sein.

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RAMS – Schafe gegen den Alleingang

RAMS – Schafe gegen den Alleingang

Welch Traum für alle, die gerne Schafe auf schier unbegrenzter Fläche weiden wollen! Welch Augenweide für alle Städterinnen und Städter, die sich nach der stillen Unendlichkeit der isländischen Landschaft sehnen. Im isländischen Film „Rams“, der diese Woche in den Kultkinos startet, kommen sie alle auf ihre Kosten. Weit sind die Wiesen, klein die zwei einsamen Gehöfte, und Punkten gleich traben die isländischen Schafe in das erste Bild. Doch die Idylle trügt.

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Die urbane Wanderschäferei

Die urbane Wanderschäferei

Die Kulturlandschaft mit ihren Wiesen, Hecken und Brachen beginnt nicht erst im ländlichen Raum. Nein, sie blüht auch in der Stadt, in den Industriegebieten und zwischen den Überbauungen der Agglomeration. Oft sind die Flächen verwildert, der Verbuschung überlassen oder mit lärmigem Aufwand als kurze Rasen eintönig gehalten. Sie werden weder landwirtschaftlich noch als wertvolle Biotope genutzt. Dabei wäre dies durchaus sinnvoll und möglich, wie es die Firma Naturpflege GmbH im Grossraum Basel seit sechs Jahren beweist. Sie passt die Idee der Wanderschäferei an die Bedingungen des städtischen Raums an.

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Schenke deiner Freundin eine Wolke!

Schenke deiner Freundin eine Wolke!

Grösser könnte der Gegensatz nicht sein. Schwere gusseiserne Walzen drehen sich langsam und leise um ihre Achsen und befördern dabei eine Schleierwolke aus zarter Wolle im Uhr- und Gegenuhrzeigersinn durch die alte Kardiermaschine. Im Handumdrehen lässt sich gar nicht so einfach sagen, wie viele Walzen es sind. Sie wurden vor über hundert Jahren in einer Maschinenfabrik in Chemnitz gegossen und zusammenmontiert. In Hallen, wo es damals wohl eher heiss und lärmig wie in der Hölle war. Nun wickeln sie friedlich Wollwolken auf die grosse und letzte Holzwalze im Räderwerk. Nicht irgendwelche Wolle, sondern genau die vom Lieblingsschaf, denn die Kardiermaschine aus Chemnitz steht in Huttwil im Spycher-Handwerk, das Wert darauf legt, dass wes fettige Schurwolle sie annimmt, des luftige Wollwolke sie wieder zurückgibt. Das ist heutzutage, wo Profit vor allem durch Masse gewonnen wird, nicht so selbstverständlich. Aber es kommt dem urbanen Zeitgeist mit hochgeschriebener Individualität gut entgegen. Dem urbanen Schafliebhaber sei deshalb vorgeschlagen: Schenke deiner Freundin eine Wolke!

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