Hochkarätiges Futter für die Herde

Hochkarätiges Futter für die Herde

Jede erfahrene Stadtschäferin weiss es, jeder Profi-Schäfer tut es. Wer ein Eimerchen mit etwas Futter oder Salz schüttelt, lockt die ganze Herde an und kann sie einfach durch das Tor in die neue Weide führen. Wir Menschen verhalten uns da nicht anders als Schafe, obwohl wir uns gerne als kreative Besonderheiten sehen. Dies liess sich letzte Woche an der Art Basel gleich mehrfach beobachten.

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Galaxien wachsen lassen

Galaxien wachsen lassen

Zeitlos sind sie und atemberaubend schön. Zumindest eine der spiralförmigen Galaxien ist in schwarzer Nacht als feiner Nebel mit blossem Auge zu erkennen – die Andromeda Galaxie. Als der Lichtersmog in den Städten noch kein Begriff war, zog der feine Nebel vom Marktplatz aus gut sichtbar seine Bahn über den Sternhimmel. Das ist leider vorbei. In und um den Städten gibt es die dunkle Nacht nicht mehr. Doch wer die Galaxie nicht mehr sieht, kann sie vor dem Hause wachsen lassen!

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Von den Sprayern lernen

Von den Sprayern lernen

Es ist meist illegal, und doch zieht es die Sprayer immer wieder zu den Wänden und Mauern, wo sie in einer Nacht- und Nebelaktion farbige Graffitis auf „ihre“ Flächen malen. Was können denn die urbanen Schäferinnen und Schäfer von der Sprayerszene lernen?

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Schlagzeilen für 1003 Schafe

Schlagzeilen für 1003 Schafe

Sie machten unlängst Schlagzeilen, die 1’000 Schafe, die dem Flugplatzkommando Emmen über Weihnachten halfen, die Mäuse von den Grünflächen und damit die Raubvögel von den Kampfjets fern zu halten (siehe Neue Luzerner Zeitung vom 15.12.2015). Doch Schlagzeilen verdienen eigentlich auch die 3 Spiegelschafe der nahe gelegenen Siedlung Unter-Grundhof in Emmen. Seit fünfzehn Jahren dienen sie dort der naturbezogenen Pflege und gemeinschaftlichen Nutzung des Areals. In wenigen Wochen werden sie ihre neu geborenen Lämmer zu säugen beginnen und damit die Herzen vieler Kinder in Emmen erobern.

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Die Schafe von Garrett Hardin

Die Schafe von Garrett Hardin

Dort in den appenzellischen Hügeln, wo ich aufgewachsen bin, gab es keine Allmende. Vielleicht früher einmal vor dreihundert Jahren. Auf der Landeskarte findet sich heute jedenfalls kein Flurname, der andeuten könnte, dass es im Dorf allgemeinschaftlich genutztes Weideland gab. Erst in der Stadt Zürich lernte ich eine Allmende kennen. Dort, wo sich heute Joggerinnen erholen und Drohnen ferngesteuert werden, weideten früher Kühe und Schafe. Es ist eine glückliche Fügung, dass diese schöne Grünfläche in Zürich immer noch Allmende und nicht „Erholungs- & Freizeitpark“ heisst. So erinnert sie uns, dass der Mensch seine Ressourcen gemeinschaftlich nutzen kann, und lädt uns ein, mehr über Allmenden nachzudenken.

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