Schafe? Suche die Hilfe der Frauen!

Schafe? Suche die Hilfe der Frauen!

Endlich hatte er es geschafft! Ein grosses Stück Weideland war gesichert und bereit, seine erste kleine Nukleusherde von fünf Schafen aufzunehmen. Doch wie, fragte sich Paul Scherrer, finde ich die Schafe? Das Internet hilft, die Suchmaschinen spucken Inserate aus und der Blick in die Bauernzeitungen  mag ebenfalls nützlich sein. Cool und real sind aber die Märkte der Schafzuchtvereine, wo kräftige Handschläge den Kauf besiegeln. PS jedenfalls wollte sich seinen ersten abenteuerlichen Einkauf lieber auf dem Heidschnuckenmarkt in Klingnau machen.

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Eine umgekehrte Tierpatenschaft

Eine umgekehrte Tierpatenschaft

Ich habe das Glück, viele Paten zu haben! Nicht wie meist üblich einen einzigen Götti und eine einzige Gotte – ich zähle bereits über zwei Dutzend Paten, die mir jedes Jahr 300 Franken schenken. Tendenz steigend. Ehrlich gesagt, die Übersicht fehlt mir, wenn sie mich besuchen, und es ist mir eigentlich auch egal, wenn wieder einmal jemand abspringt. Verständnishalber muss ich hier hinzufügen, dass es sich bei den Göttis und Gotten um Menschen handelt. Ich selber bin ein Schaf im Zoo. Nur einmal war ich düpiert und etwas eifersüchtig, als ich ein Gespräch zwischen zwei abgesprungenen Göttis überhörte. Er würde nun für ein Schaf sorgen, das in einer Herde auf dem Schüpberghof lebe. Was soll denn an einem Bauernhofschaf so besonders sein, fragte ich mich?

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Annäherung im Münchner Stadtpark

Annäherung im Münchner Stadtpark

Der Englischer Garten München ist so gross, dass sich ein Bierfest mit Blasmusik und ein Japanfest mit Vorführungen der Teezeremonie nicht zu stören brauchen. Der 375 Hektaren umfassende Park gehört zu den grössten Landschaftsgärten der Welt. 78 km Wege laden zum Spazieren ein, überqueren Bäche und führen durch die abwechslungsreiche Landschaft von Wald, Wiesen und englischem Rasen. Das will natürlich gepflegt sein, und so kommt es, dass jeden Sommer eine wandernde Schafherde zur Attraktion der Grossstadt München wird. Die rund vierhundert Schafe halten das Gras kurz und tragen damit zur ökologisch sinnvollen Nutzung der Wiesen bei. Doch es geht hier um mehr als die Nutzung und Pflege der Parklandschaft, denn wo sich Schafe, Hunde, Radfahrer und Jogger die Idylle teilen müssen, kann der Frieden durchaus auch gefährdet sein.

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Hochkarätiges Futter für die Herde

Hochkarätiges Futter für die Herde

Jede erfahrene Stadtschäferin weiss es, jeder Profi-Schäfer tut es. Wer ein Eimerchen mit etwas Futter oder Salz schüttelt, lockt die ganze Herde an und kann sie einfach durch das Tor in die neue Weide führen. Wir Menschen verhalten uns da nicht anders als Schafe, obwohl wir uns gerne als kreative Besonderheiten sehen. Dies liess sich letzte Woche an der Art Basel gleich mehrfach beobachten.

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Galaxien wachsen lassen

Galaxien wachsen lassen

Zeitlos sind sie und atemberaubend schön. Zumindest eine der spiralförmigen Galaxien ist in schwarzer Nacht als feiner Nebel mit blossem Auge zu erkennen – die Andromeda Galaxie. Als der Lichtersmog in den Städten noch kein Begriff war, zog der feine Nebel vom Marktplatz aus gut sichtbar seine Bahn über den Sternhimmel. Das ist leider vorbei. In und um den Städten gibt es die dunkle Nacht nicht mehr. Doch wer die Galaxie nicht mehr sieht, kann sie vor dem Hause wachsen lassen!

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Von den Sprayern lernen

Von den Sprayern lernen

Es ist meist illegal, und doch zieht es die Sprayer immer wieder zu den Wänden und Mauern, wo sie in einer Nacht- und Nebelaktion farbige Graffitis auf „ihre“ Flächen malen. Was können denn die urbanen Schäferinnen und Schäfer von der Sprayerszene lernen?

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Schlagzeilen für 1003 Schafe

Schlagzeilen für 1003 Schafe

Sie machten unlängst Schlagzeilen, die 1’000 Schafe, die dem Flugplatzkommando Emmen über Weihnachten halfen, die Mäuse von den Grünflächen und damit die Raubvögel von den Kampfjets fern zu halten (siehe Neue Luzerner Zeitung vom 15.12.2015). Doch Schlagzeilen verdienen eigentlich auch die 3 Spiegelschafe der nahe gelegenen Siedlung Unter-Grundhof in Emmen. Seit fünfzehn Jahren dienen sie dort der naturbezogenen Pflege und gemeinschaftlichen Nutzung des Areals. In wenigen Wochen werden sie ihre neu geborenen Lämmer zu säugen beginnen und damit die Herzen vieler Kinder in Emmen erobern.

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