Galaxien wachsen lassen

Galaxien wachsen lassen

Zeitlos sind sie und atemberaubend schön. Zumindest eine der spiralförmigen Galaxien ist in schwarzer Nacht als feiner Nebel mit blossem Auge zu erkennen – die Andromeda Galaxie. Als der Lichtersmog in den Städten noch kein Begriff war, zog der feine Nebel vom Marktplatz aus gut sichtbar seine Bahn über den Sternhimmel. Das ist leider vorbei. In und um den Städten gibt es die dunkle Nacht nicht mehr. Doch wer die Galaxie nicht mehr sieht, kann sie vor dem Hause wachsen lassen!

Nicht, dass alle Schafe spiralförmige Hörner haben. Bei vielen Schafrassen wachsen keine oder nur den männlichen Tieren die Hörner. Sowieso wird dem Horn heutzutage wenig Bedeutung zugeteilt, da es wirtschaftlich nichts abwirft. Aber eben, warum soll eine Stadtschäferinnen nicht anders ticken dürfen und eben auch mal die Galaxie vom Himmel holen? Spiralförmige Hörner haben zum Beispiel die Walliser Schwarznasenschafe, das Bündner Oberländerschaf oder die Heidschnucken.

Am 24. September 2016 bietet sich eine besonders gute Gelegenheit, mehr über die Zucht und Haltung der behornten Heidschnucken zu erfahren. Der Verein Schweizer Heidschnucken Halter (VSHH) lädt dann zum Heidschnuckenmarkt im aargauischen Klingnau ein. Es dürfte dort ein Leichtes sein, die galaktischen Hörner in ihrer ganzen Schönheit vor sich zu sehen, und es dürfte auch leicht sein, Kontakte mit den Züchterinnen und Züchtern zu knüpfen. Wer bereits gut vorbereitet ist und die geeigneten Bedingungen schuf, kann sogar Heidschnucken mit nach Hause nehmen.

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