Urban Agriculture und das Tierschutzgesetz

Urban Agriculture und das Tierschutzgesetz

Urban Agriculture dreht sich primär um den Anbau von Gemüse und anderen Nutzpflanzen. Doch wer ökologisch denkt, wird auch der Tierwelt die angemessene Anerkennung erweisen müssen. Als Gärtnerin oder Gärtner schätzen wir den Wert der Regenwürmer und sind glücklich, wenn wir den Mist von Pferden oder Hühnern über das Gemüsebeet streuen können. Eine spezielle Attraktion ist es, wenn Wollschweine das nächste Feld in der Fruchtfolge pflügen, oder wenn eine Gruppe Schafe das angrenzende Wiesland mäht. Selbst wenn dies nur befristete Aktionen sein mögen, lohnt es sich allerdings, die Verordnungen des Tierschutzgesetzes zu kennen und das kantonale Veterinärsamt zu informieren. Sie helfen gerne, die Telefonanrufe besorgter Stadtbewohner im voraus zu vermeiden.

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Tierische Raritäten

Tierische Raritäten

Stadtschnuggen gäbe es wie Sand am Meer, verspricht die Webseite für Stadtschnuggen. Da mag wohl ein Körnchen Wahrheit drinstecken. Immerhin wohnt schon mehr als die Hälfte der Menschen in städtischen Zentren. Viel seltener hingegen ist die Beobachtung, dass Stadtschnuggen sich zusammenschliessen, um gemeinsam ein paar Schafe zu halten. Aber wenn sie es tun, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sie sich für rare Schafrassen interessieren und bei der Pro Specie Rara anklopfen.  Im wunderschön gelegenen Hauptsitz inmitten der Merian Gärten von Basel können sie dann auch die seltenen Bündner Oberländer Schafe begrüssen.

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claim the street for your sheep !

claim the street for your sheep !

Das zunehmende Interesse für Urban Gardening ist erfreulich, zeigt es doch, dass gefüllte Supermarktregale allein nicht das Gelbe vom Ei sind. Was fehlt, ist die Beziehung zu den Menschen und zur Welt, die gefüllte Regale überhaupt möglich machen. Der wöchentliche Gang zum Gemüsemarkt ist deshalb für viele ein Highlight im urbanen Alltag und richtig cool ist, wer den geladenen Freundinnen Cherrytomaten aus dem kollektiven Quartiergarten auftischen kann.

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